Freitag, 1. November 2013
Denn alles dreht sich, immer schneller...
Und die Zeit rauscht an mir vorbei. Ich kann sie nicht einfrieren, nicht auffangen, denn sie gleitet mir durch die Finger. Ich höre sie noch an mir vorbei fahren, wie ein Zug den ich verpasst habe. Und ich kann nur da stehen und sehe die Lichter, die langsam am Horizont verschwinden und ich höre auf, dem Zug nachzulaufen. Alles was wir können, ist uns daran erinnern. Wir können nichts zurück holen, wir können nicht nachrennen und wir können den Zug auch nicht anhalten. Zeit ist grausam. Sie geht keine Kompromisse ein, sie kommt dir nicht entgegen. Mit keinem Stück. Sie nimmt dir das, was du liebst und gibt dir Wunden. Wenn du deine Zeit genießt, läuft sie zu schnell, wenn du leidest läuft sie zu langsam.
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